

Warum das alte System ausgedient hat – und wie wir die Gemeinwohl-Ökonomie in die Praxis bringen
Das Modell der klassischen, lohnabhängigen Vollzeitarbeit funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt schlichtweg nicht mehr genügend Arbeitsplätze mit echter Zukunftsperspektive und Sinn. Gleichzeitig nimmt der Druck auf allen Ebenen zu: Der Klimawandel, die Zerstörung unserer Ökosysteme, knapper werdende Ressourcen, geopolitische Konflikte und der Vormarsch künstlicher Intelligenz beschleunigen den Umbruch unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenlebens massiv.
Wer in dieser Situation Unterstützung braucht, stößt auf staatliche Programme nach dem SGB III – im Bürokratendeutsch oft als „Maßnahmen“ bezeichnet. Diese Programme sind völlig veraltet. Sie bereiten Arbeitssuchende und Jobcenter-Kundinnen nicht auf die realen Herausforderungen der Gegenwart vor, sondern erzeugen Frust. Hier wird Geld im großen Stil verbrannt, ohne echte Wirkung zu erzielen. Die Entscheidungsmechanismen und Strukturen dahinter sind starre Verwaltungsprozesse: nicht basisdemokratisch, oft willkürlich und entmündigend. Diese Praxis lässt Menschen ratlos zurück und befeuert das Erstarken des Rechtspopulismus.
Weil es für tragfähige Alternativen noch keine funktionierenden Strukturen gibt, werden wir selbst aktiv. Unser Ziel ist es, einen konkreten Beitrag zu leisten, um die akademischen Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie, der Wellbeing Economy und von Postwachstumskonzepten (Degrowth) aus der Theorie in die alltägliche Praxis zu übersetzen.
Veränderung selbst gestalten: Das Leipziger Reallabor für Neue Ökonomie
Wir warten nicht darauf, dass veraltete staatliche Systeme sich von selbst erneuern. Als interdisziplinäres Kollektiv befinden wir uns im Prozess, uns als erste women-owned Genossenschaft auf Gemeinwohl-Basis im Osten Deutschlands zu etablieren. Mit dem Leipziger Reallabor für Neue Ökonomie schaffen wir ein Bildungs- und Praxisfeld, das genau da ansetzt, wo der Bedarf im Alltag am größten ist.
In Ko-Kreation mit Care-Arbeiterinnen, Freiberuflerinnen, Alleinerziehenden, Jobcenter-Kundinnen und geflüchteten Frauen vermitteln wir modulare, praxistaugliche Werkzeuge:
Wir ersetzen verstaubte Verwaltungslogiken durch echte Selbstermächtigung, Resilienz und solidarisches Wirtschaften auf Augenhöhe.


Warum das alte System ausgedient hat – und wie wir die Gemeinwohl-Ökonomie in die Praxis bringen
Das Modell der klassischen, lohnabhängigen Vollzeitarbeit funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt schlichtweg nicht mehr genügend Arbeitsplätze mit echter Zukunftsperspektive und Sinn. Gleichzeitig nimmt der Druck auf allen Ebenen zu: Der Klimawandel, die Zerstörung unserer Ökosysteme, knapper werdende Ressourcen, geopolitische Konflikte und der Vormarsch künstlicher Intelligenz beschleunigen den Umbruch unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenlebens massiv.
Wer in dieser Situation Unterstützung braucht, stößt auf staatliche Programme nach dem SGB III – im Bürokratendeutsch oft als „Maßnahmen“ bezeichnet. Diese Programme sind völlig veraltet. Sie bereiten Arbeitssuchende und Jobcenter-Kundinnen nicht auf die realen Herausforderungen der Gegenwart vor, sondern erzeugen Frust. Hier wird Geld im großen Stil verbrannt, ohne echte Wirkung zu erzielen. Die Entscheidungsmechanismen und Strukturen dahinter sind starre Verwaltungsprozesse: nicht basisdemokratisch, oft willkürlich und entmündigend. Diese Praxis lässt Menschen ratlos zurück und befeuert das Erstarken des Rechtspopulismus.
Weil es für tragfähige Alternativen noch keine funktionierenden Strukturen gibt, werden wir selbst aktiv. Unser Ziel ist es, einen konkreten Beitrag zu leisten, um die akademischen Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie, der Wellbeing Economy und von Postwachstumskonzepten (Degrowth) aus der Theorie in die alltägliche Praxis zu übersetzen.
Veränderung selbst gestalten: Das Leipziger Reallabor für Neue Ökonomie
Wir warten nicht darauf, dass veraltete staatliche Systeme sich von selbst erneuern. Als interdisziplinäres Kollektiv befinden wir uns im Prozess, uns als erste women-owned Genossenschaft auf Gemeinwohl-Basis im Osten Deutschlands zu etablieren. Mit dem Leipziger Reallabor für Neue Ökonomie schaffen wir ein Bildungs- und Praxisfeld, das genau da ansetzt, wo der Bedarf im Alltag am größten ist.
In Ko-Kreation mit Care-Arbeiterinnen, Freiberuflerinnen, Alleinerziehenden, Jobcenter-Kundinnen und geflüchteten Frauen vermitteln wir modulare, praxistaugliche Werkzeuge:
Wir ersetzen verstaubte Verwaltungslogiken durch echte Selbstermächtigung, Resilienz und solidarisches Wirtschaften auf Augenhöhe.
