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ber 75 Prozent aller Menschen, die sich selbstständig machen, gründen allein. Nicht etwa, weil sie die Einsamkeit suchen. Die meisten wünschen sich ein festes Team, in dem sie Halt und Sicherheit bekommen, Lasten teilen und gemeinsam wachsen können. Doch die allermeisten Versuche scheitern früh: Wir geraten in Konflikte, reiben uns an Unterschieden auf und trennen uns wieder.
Das hat System. Von Kindheit an trimmt uns die Gesellschaft auf Wettbewerb. Wir lernen, Ellenbogen zu zeigen, Schwächen zu verstecken und uns durchzusetzen. Das neoliberale Prinzip heißt: „Selbst ist der Mann“. Jahrelang eingeübtes Misstrauen lässt uns die Verbindung zu anderen Menschen verlieren. Treffen dann mehrere Egos aufeinander, wächst nicht die Stärke, sondern die Zahl der Reibungsflächen.
Vertrauen als unser wahres Startkapital
Wenn wir jetzt die erste gemeinwohlorientierte, women-owned Genossenschaft im Osten aufbauen, konzentrieren wir uns in dieser Vorgründungsphase auf das, was wirklich trägt. Unser wichtigstes Startkapital steht auf keinem Bankkonto. Es entsteht zwischen uns.
Wir schaffen Räume für echten Group Flow. Wir prüfen unsere Werte, gleichen Ziele ab und begegnen uns ohne Maske. Wir erleben Momente, in denen die Arbeit leicht fließt, weil jede Person genau da anpackt, wo ihre Stärke liegt. Vertrauen wächst durch gelebte Wertschätzung, ehrlichen persönlichen Austausch und das gemeinsame Überwinden von Zweifeln.
Die Entstehung von UNO.TEAM: Ein statistisches Einhorn
Dass dieser Weg gelingt, zeigt die Entstehungsgeschichte unseres Kern-Teams. Als sich Mira und Torsten fanden, trafen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite Mira: Gen Z, aufgewachsen in der digitalen Welt, mit einem feinen Gespür für die Nöte und Trends junger Menschen. Auf der anderen Seite Torsten: Gen X, der all seine bisherigen Erfahrungen und Ideen nun im Projekt „Gemeinwohl-Ökonomie im Alltag“ konkret realisiert.
Torsten baut damit eine entscheidende Brücke: Er verbindet die akademische Degrowth-Community mit den vielen Menschen draußen in der Praxis. Denn die Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie müssen im Alltag greifbar, verständlich und wirksam werden. Nur so bekommen Menschen die reale Chance, sich in dieser Gesellschaft selbst zu verwirlichen.
Auf dem freien Markt liegt die Wahrscheinlichkeit für ein solches Gründer-Duo aus einer jungen Frau der Gen Z und einem Mann der Gen X bei weit unter einem Promille. Doch genau diese Seltenheit wurde zur Superpower: Die mutige Frische der Gen Z verbindet sich mit der krisenerprobten Stabilität der Gen X. Statt gegeneinander zu kämpfen, ergänzen sich die Perspektiven lückenlos.
Vom Trio zum Quartett: Vier Perspektiven, ein Ziel
Das Fundament wurde noch fester, als Natalia das Team erweiterte. Als Millennial schlägt sie die Brücke zwischen den Generationen. Mit ihrer eigenen Migrationsgeschichte, ihrem Weg in die Mitte der Gesellschaft und ihrer festen Verankerung im öffentlichen Dienst bringt sie tiefes Systemverständnis, gelebte Vorbildfunktion und unerschütterliche Bodenhaftung ein.
Mittlerweile ist aus diesem Trio bereits ein Quartett geworden: Nataša ist ebenfalls auf dem Weg ins Kern-Team. Mit ihrem feinen Blick für die echten Grundbedürfnisse der Menschen und ihrem künstlerischen Background verstärkt sie unser Kollektiv genau an den richtigen Stellen.
Gemeinsam vereinen wir unterschiedliche Generationen, Biografien und Stärken in einer gemeinsamen Haltung. Wir beweisen jeden Tag, dass Zusammenarbeit gelingt, wenn wir das Konkurrenzdenken hinter uns lassen. Wir bauen ein lebendiges Kollektiv, das auf tiefem Vertrauen fußt – und genau dieses Fundament tragen wir nun in unsere Genossenschaft.

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ber 75 Prozent aller Menschen, die sich selbstständig machen, gründen allein. Nicht etwa, weil sie die Einsamkeit suchen. Die meisten wünschen sich ein festes Team, in dem sie Halt und Sicherheit bekommen, Lasten teilen und gemeinsam wachsen können. Doch die allermeisten Versuche scheitern früh: Wir geraten in Konflikte, reiben uns an Unterschieden auf und trennen uns wieder.
Das hat System. Von Kindheit an trimmt uns die Gesellschaft auf Wettbewerb. Wir lernen, Ellenbogen zu zeigen, Schwächen zu verstecken und uns durchzusetzen. Das neoliberale Prinzip heißt: „Selbst ist der Mann“. Jahrelang eingeübtes Misstrauen lässt uns die Verbindung zu anderen Menschen verlieren. Treffen dann mehrere Egos aufeinander, wächst nicht die Stärke, sondern die Zahl der Reibungsflächen.
Vertrauen als unser wahres Startkapital
Wenn wir jetzt die erste gemeinwohlorientierte, women-owned Genossenschaft im Osten aufbauen, konzentrieren wir uns in dieser Vorgründungsphase auf das, was wirklich trägt. Unser wichtigstes Startkapital steht auf keinem Bankkonto. Es entsteht zwischen uns.
Wir schaffen Räume für echten Group Flow. Wir prüfen unsere Werte, gleichen Ziele ab und begegnen uns ohne Maske. Wir erleben Momente, in denen die Arbeit leicht fließt, weil jede Person genau da anpackt, wo ihre Stärke liegt. Vertrauen wächst durch gelebte Wertschätzung, ehrlichen persönlichen Austausch und das gemeinsame Überwinden von Zweifeln.
Die Entstehung von UNO.TEAM: Ein statistisches Einhorn
Dass dieser Weg gelingt, zeigt die Entstehungsgeschichte unseres Kern-Teams. Als sich Mira und Torsten fanden, trafen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite Mira: Gen Z, aufgewachsen in der digitalen Welt, mit einem feinen Gespür für die Nöte und Trends junger Menschen. Auf der anderen Seite Torsten: Gen X, der all seine bisherigen Erfahrungen und Ideen nun im Projekt „Gemeinwohl-Ökonomie im Alltag“ konkret realisiert.
Torsten baut damit eine entscheidende Brücke: Er verbindet die akademische Degrowth-Community mit den vielen Menschen draußen in der Praxis. Denn die Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie müssen im Alltag greifbar, verständlich und wirksam werden. Nur so bekommen Menschen die reale Chance, sich in dieser Gesellschaft selbst zu verwirlichen.
Auf dem freien Markt liegt die Wahrscheinlichkeit für ein solches Gründer-Duo aus einer jungen Frau der Gen Z und einem Mann der Gen X bei weit unter einem Promille. Doch genau diese Seltenheit wurde zur Superpower: Die mutige Frische der Gen Z verbindet sich mit der krisenerprobten Stabilität der Gen X. Statt gegeneinander zu kämpfen, ergänzen sich die Perspektiven lückenlos.
Vom Trio zum Quartett: Vier Perspektiven, ein Ziel
Das Fundament wurde noch fester, als Natalia das Team erweiterte. Als Millennial schlägt sie die Brücke zwischen den Generationen. Mit ihrer eigenen Migrationsgeschichte, ihrem Weg in die Mitte der Gesellschaft und ihrer festen Verankerung im öffentlichen Dienst bringt sie tiefes Systemverständnis, gelebte Vorbildfunktion und unerschütterliche Bodenhaftung ein.
Mittlerweile ist aus diesem Trio bereits ein Quartett geworden: Nataša ist ebenfalls auf dem Weg ins Kern-Team. Mit ihrem feinen Blick für die echten Grundbedürfnisse der Menschen und ihrem künstlerischen Background verstärkt sie unser Kollektiv genau an den richtigen Stellen.
Gemeinsam vereinen wir unterschiedliche Generationen, Biografien und Stärken in einer gemeinsamen Haltung. Wir beweisen jeden Tag, dass Zusammenarbeit gelingt, wenn wir das Konkurrenzdenken hinter uns lassen. Wir bauen ein lebendiges Kollektiv, das auf tiefem Vertrauen fußt – und genau dieses Fundament tragen wir nun in unsere Genossenschaft.
