

Egal ob als Psychotherapeutin, Künstlerinnen, Heilpraktikerin, Handwerkerin, Sozialarbeiterin, Pflegekraft, DaF-Dozentin oder Geisteswissenschaftlerin; ob als Alleinerziehende oder geflüchtete Frau: Unzählige Frauen tragen Tag für Tag die Hauptlast unserer Gesellschaft. Sie halten die Wirtschaft am Laufen, heilen, pflegen, kreieren, unterrichten und schaffen handfeste Werte.
Vom Markt werden sie dafür jedoch mit Prekarität, Bürokratie-Stress, unbezahlten Vorbereitungsstunden und ständiger Existenzangst abgestraft. Für Alleinerziehende und geflüchtete Frauen kommen oft noch starre behördliche Hürden, bürokratische Schikanen und das Fehlen jeglichen finanziellen Puffers hinzu.
Das neoliberale System redet uns ein, wir müssten einfach nur „resilienter“ werden, noch ein Achtsamkeitstraining buchen oder unsere Zeiteinteilung optimieren. Das ist eine Nebelkerze. Strukturelle Ausbeutung lässt sich nicht wegatmen. Nicht die Frauen sind das Problem, sondern ein Wirtschaftssystem, das menschliche Arbeitskraft und Care-Arbeit gnadenlos auspresst.
Es gibt aber längst reale Gegenentwürfe: Strukturen, in denen sich Frauen zusammenschließen, um sich vor diesem ständigen Notfall-Druck zu schützen.
Wer das System nicht allein bekämpfen will, findet in verschiedenen Feldern bereits funktionierende Netzwerke und Modelle:
Bei all diesen inspirierenden Modellen müssen wir eine Sache glasklar aussprechen: Wenn ein soziales oder feministisches Projekt nur funktioniert, weil sich eine einzelne Frau dafür aufreibt, dann ist das keine Solidarität – das ist Selbstausbeutung im grünen Gewand.
Deshalb gehört zur feministischen Ökonomie auch der radikale Schutz der eigenen Grenzen. Das Konzept für UNO.TEAM als Genossenschaft liegt aktuell genau aus diesem Grund auf Eis: Weil das finanzielle, konzeptionelle und emotionale Risiko am Ende nicht mehr auf allen Schultern verteilt war, sondern an einer Person hängen blieb.
Echte Solidarität erfordert, dass alle Beteiligten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihren Teil beizutragen. Wo diese Basis im Außen noch reifen muss, ist es keine Schande, Stopp zu sagen, sich zurückzulehnen und die eigene Kraft auf die eigene mentale Gesundheit und die eigenen Projekte zu konzentrieren.
Diese Strukturen und Alternativen zeigen Frauen in allen Lebenslagen drei Dinge:


Egal ob als Psychotherapeutin, Künstlerinnen, Heilpraktikerin, Handwerkerin, Sozialarbeiterin, Pflegekraft, DaF-Dozentin oder Geisteswissenschaftlerin; ob als Alleinerziehende oder geflüchtete Frau: Unzählige Frauen tragen Tag für Tag die Hauptlast unserer Gesellschaft. Sie halten die Wirtschaft am Laufen, heilen, pflegen, kreieren, unterrichten und schaffen handfeste Werte.
Vom Markt werden sie dafür jedoch mit Prekarität, Bürokratie-Stress, unbezahlten Vorbereitungsstunden und ständiger Existenzangst abgestraft. Für Alleinerziehende und geflüchtete Frauen kommen oft noch starre behördliche Hürden, bürokratische Schikanen und das Fehlen jeglichen finanziellen Puffers hinzu.
Das neoliberale System redet uns ein, wir müssten einfach nur „resilienter“ werden, noch ein Achtsamkeitstraining buchen oder unsere Zeiteinteilung optimieren. Das ist eine Nebelkerze. Strukturelle Ausbeutung lässt sich nicht wegatmen. Nicht die Frauen sind das Problem, sondern ein Wirtschaftssystem, das menschliche Arbeitskraft und Care-Arbeit gnadenlos auspresst.
Es gibt aber längst reale Gegenentwürfe: Strukturen, in denen sich Frauen zusammenschließen, um sich vor diesem ständigen Notfall-Druck zu schützen.
Wer das System nicht allein bekämpfen will, findet in verschiedenen Feldern bereits funktionierende Netzwerke und Modelle:
Bei all diesen inspirierenden Modellen müssen wir eine Sache glasklar aussprechen: Wenn ein soziales oder feministisches Projekt nur funktioniert, weil sich eine einzelne Frau dafür aufreibt, dann ist das keine Solidarität – das ist Selbstausbeutung im grünen Gewand.
Deshalb gehört zur feministischen Ökonomie auch der radikale Schutz der eigenen Grenzen. Das Konzept für UNO.TEAM als Genossenschaft liegt aktuell genau aus diesem Grund auf Eis: Weil das finanzielle, konzeptionelle und emotionale Risiko am Ende nicht mehr auf allen Schultern verteilt war, sondern an einer Person hängen blieb.
Echte Solidarität erfordert, dass alle Beteiligten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihren Teil beizutragen. Wo diese Basis im Außen noch reifen muss, ist es keine Schande, Stopp zu sagen, sich zurückzulehnen und die eigene Kraft auf die eigene mentale Gesundheit und die eigenen Projekte zu konzentrieren.
Diese Strukturen und Alternativen zeigen Frauen in allen Lebenslagen drei Dinge:
