Anti Hustle Club
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civil disobedience

Thought #93: Kündigen ohne Plan – Der Anti Hustle Club als Befreiung vom Erfolgsdruck

Veröffentlicht am
September 24, 2026

Seit gestern denke ich viel über eine Initiative von zwei Frauen in ihren Dreißigern nach: Christina Lopez und Laura Bottin. Die beiden haben im Mai 2026 ihre sicheren, guten Jobs gekündigt – und zwar völlig ohne Plan.

Wir sind es in unserer Gesellschaft gewohnt, dass man immer einen klaren Plan, ein festes Ziel oder das nächste Projekt vorweisen muss. Wer kündigt, baut gewöhnlich ein Business auf, gründet ein Startup oder startet die nächste Initiative. Christina und Laura haben gesagt: 

Wir kündigen ohne Plan. Der Plan ist einfach, frei zu sein, wieder Mensch zu sein, anzukommen und all die verkrusteten Muster und falschen Werte abzustreifen, die uns von der Gesellschaft aufgedrückt werden.

Das erinnert mich stark an Anna Troia, die einen ganz ähnlichen Weg gegangen ist und seit einigen Jahren ein selbstbestimmtes Leben in Südamerika führt. Was Christina und Laura mit ihrem Anti Hustle Club auf Instagram und TikTok machen, ist für mich eine mutige Form des modernen zivilen Ungehorsams. Sich offen gegen die Leistungsgesellschaft und den ständigen Performance-Druck zu stellen, erfordert enormen Mut.

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