
Schauen wir uns doch mal an, was heute als „Wohlstand“ gilt: Ist es Wohlstand, dass privilegierte VW-Manager sich Frauen kaufen und diese Sex-Partys von der Steuer absetzen können? Ist es Wohlstand, dass wir zum Skiurlaub jetten, während die Gletscher schmelzen und die Ökosysteme kollabieren?
Ist es Wohlstand, dass 95 % unseres wertvollen urbanen Raums von parkenden Blechkisten blockiert werden? Oder dass die Zuckerindustrie Hand in Hand mit der Werbung unsere Kinder anfixt, bis jedes Lebensmittel mit gesundheitsschädlichem Zucker vollgepumpt ist? Wenn das der Wohlstand ist, den wir verteidigen sollen, dann stimmt die Definition von Grund auf nicht mehr.
