
George Orwells Roman 1984 verliert nie seine Relevanz, weil wir auch heute Narrativen huldigen, die wir nicht mehr hinterfragen. Auf allen Kanälen hören wir Gebetsmühlen-artig: Wir brauchen mehr Wirtschaftswachstum, um „unseren Wohlstand“ zu sichern.
Als mündige Bürgerinnen müssen wir hier Stopp sagen und zwei einfache Fragen stellen: Wer genau ist mit „unser“ gemeint? Und wie definieren wir überhaupt „Wohlstand“? Wir fressen ungefragt eine Wachstumsideologie, obwohl das Bild von Wohlstand, das man uns verkauft, völlig verkommen ist.
