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Thought #51: Die Illusion der Karriere: Wie die Gen Z im Prekariat landet

Veröffentlicht am
September 18, 2026

Ich sehe das täglich in meinem direkten Umfeld. Junge Geisteswissenschaftlerinnen, 25 oder 26 Jahre alt. Sie haben ihren Universitätsabschluss in der Tasche. Aber auf dem klassischen Arbeitsmarkt wartet niemand auf sie.  

Das ist kein vorübergehendes Tief. Das ist der Beginn einer völlig neuen Realität.

Viele schlagen sich mit Minijobs oder schlechten Honoraren durch. Am Ende stehen vielleicht 1.000 Euro netto im Monat. Sie können nichts ansparen. Sie haben keine Chance auf Wohneigentum oder eine echte Altersvorsorge. Selbst der Zahnersatz wird zum unbezahlbaren Risiko. Das alte Aufstiegsversprechen hat an dieser Stelle komplett versagt, während Mieten und Lebenshaltungskosten munter weiter steigen.