Mein persönlicher Entwicklungsweg zur Gemeinwohl-Ökonomie verlief über sehr konkrete Schritte:
- Online-Community: Anfangs baute ich die Plattform English as a Second Language (English Team) auf und lernte dort die Grundlagen echter Vernetzung.
- Klimabewegung: Es folgte das Engagement bei Greta Thunberg und der Fridays for Future-Bewegung.
- Degrowth & Ostrom: Über Jason Hickel und sein Buch Less is More verstand ich die Grundlagen der Postwachstums-Ökonomie. Hickel brachte mich auf Elinor Ostrom. Sie erhielt 2009 als erste Frau den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, weil sie wissenschaftlich bewies: Menschen können gemeinsame Güter (Commons) sehr wohl nachhaltig teilen, ohne sie zu zerstören.
- Systemkritik: Das führte mich zum Konzeptwerk für Neue Ökonomie in Leipzig, zu Timothée Parrique und zu David Graebers Buch Bullshit Jobs, das mich stark an das Peter-Prinzip erinnerte.