
Monatelang habe ich versucht, über UNO.TEAM ein solidarisches Netzwerk aufzubauen, Materialien zu teilen und die Trainerinnen für eine gemeinsame Genossenschaft zu gewinnen. Doch trotz konkreter Schritte – wie unserem gemeinsamen Treffen Ende Januar 2026 – kam kein Feedback zurück. Das lässt einen bitteren Schluss zu: Viele Menschen haben die unbarmherzige Logik unseres Wirtschaftssystems so stark verinnerlicht, dass sie nicht mehr an Alternativen glauben. Anstatt sich gemeinsam zu organisieren, nehmen sie Ausbeutung als hinzunehmendes Schicksal an – oder würden selbst so handeln, wenn sie oben stünden.
