
Um die Erfahrung mit diesen Bildungsträgern abzurunden: Die Standortleiterin in Leipzig hatte mich Wochen und Monate lang ignoriert und mir gezeigt, dass meine Erfahrung für sie keinen Wert hat. Durch Zufall war sie dabei, als ich ein Erstgespräch im AVGS-Coaching mit einer geflüchteten Ukrainerin führte, deren Deutsch knapp über A1 lag. Da ich Russisch spreche, habe ich das Gespräch auf Russisch eröffnet. Es ging nicht darum, ihr Deutsch in einer Prüfungssituation zu testen, sondern ihr den Stress zu nehmen – wie willst du sonst echte Hemmnisse abbauen?
Die Leiterin lief bei offener Tür vorbei, hörte das und meinte danach zu mir:
„Sagen Sie mal, habe ich das richtig gehört? Sie sprechen Russisch mit der? Ist das Deutsch von der so schlecht?“
Das zeigt auf den Punkt, wie diese Leute agieren. Sie beherrschen selbst keine Zweitsprache, wissen nicht, wie Spracherwerb funktioniert, und glauben stumpf, man müsse einfach nur Deutsch sprechen. Sie sind in der DDR großgeworden, hatten nie Kontakt zu anderen Kulturen und sind an dieser Stelle völlig fehl am Platz. Noch stehen sie in der Nahrungskette über uns und üben Macht aus – aber das geht vorbei.
