
Wenn Rechtspopulisten oder Medien das Märchen von den „faulen Jobcenter-Totalverweigerern“ verbreiten, ist das menschenverachtend und wissenschaftlich haltlos. Die Psychologie beweist seit Langem, dass jeder Mensch nach dem Zustand des Flows strebt. Wir fühlen uns dann am glücklichsten und gesundesten, wenn wir aktiv etwas kreieren, wenn wir mit anpacken und spüren, dass unser Tun eine Bedeutung für die Gemeinschaft hat. Niemand will tatenlos verkümmern. Das Problem sind die entmenschlichten, bürokratischen Jobcenter-Systeme, die Menschen in sinnlose Maßnahmen sperren, anstatt ihre echten Potenziale freizusetzen.
