
Auf LinkedIn habe ich gestern meinen Workflow hinter dem Thoughts Projekt beschrieben: Ich spreche meine Gedanken zunächst völlig frei ein, wandle das Ganze über Speech-to-Text in Text um und lasse die Entwürfe anschließend durch Gemini Intelligence glätten und strukturell ordnen. Daraufhin meldete sich Nadine McNeil, eine engagierte Leipzigerin aus der Verwaltung und dem Vereinsleben, der ich schon länger folge. Sie fragte:
„Welche KI nutzt du dafür? Das Ordnen funktioniert am Ende doch mittels Algorithmus, oder? Mir hilft am nachhaltigsten tatsächlich das Schreiben mit der Hand auf Papier.“
Das war eine berechtigte Frage. Meine Antwort darauf: Das Schreiben mit der Hand ist wunderschön, würde für mich aber bedeuten, dass der Aufwand viel zu groß wird. Ich könnte schlicht nicht so viel Material in so kurzer Zeit produzieren. Ich nutze Systeme wie Gemini nicht, um mir das Denken abzunehmen, sondern um Schleifen zu glätten, Fehler zu korrigieren und meine Stimme ohne Barrieren in eine lesbare Form zu bringen.
Die Technologie dient hier nicht als Quelle für die Texte, sondern als Schreibwerkzeug. Sie hilft mir, meine Gedanken effizient in digitale Texte umzuwandeln, die ich dann den Menschen zur Verfügung stellen kann, die sie gut verwenden können.
