Die Lüge vom „Elektromobilitäts-Kuchen“ – Warum der Antriebswechsel bei VW unsere Ressourcen plündert
Wenn Politiker und Automanager von der „Verteilung des Elektromobilitäts-Kuchens“ sprechen, suggeriert das Bild eines nachwachsenden Gebäcks, das beliebig vergrößert werden kann. Doch dieses Narrativ blendet die ökologische Wirklichkeit vollkommen aus.
Ein privater Pkw steht im Schnitt über 90 Prozent des Tages ungenutzt im Raum. Ob Verbrennungsmotor oder Batterie: Der immense Flächenverbrauch für Parkplätze, Fahrspuren und Beton sowie der Raubbau an endlichen Gemeingütern (Silizium, Lithium, Wasser, seltene Erden) bleiben bestehen. Der reine Antriebswechsel schützt nicht das Klima – er verlängert ein ressourcenintensives Geschäftsmodell auf Kosten zukünftiger Generationen.