
Die meisten Menschen kennen sich selbst kaum, weil sie verdrängen, was in der Kindheit gesellschaftlich nicht erwünscht war. Das begann mit dem sogenannten „Ernst des Lebens“ in der Schule – einem jahrhundertealten Bestrafungs- und Disziplinierungssystem, das Kinder zwingt, in Reih und Glied zu gehorchen und nach unverständlichen Kriterien bewertet zu werden. Weil Eltern oft nur sagen „Das ist halt so, es wird noch schlimmer“, verlernen wir früh, auf unsere eigenen Gedanken zu hören. Dabei sind Gedanken der Ursprung all unserer Gefühle, Träume und Lebensentscheidungen.
