
1984 zeigt eindringlich, wie unhinterfragte Dogmen das Denken besetzen – genau wie die Behauptung, nur permanentes Wirtschaftswachstum sichere unseren Wohlstand. Mündige Bürger müssen neu definieren, was echter Wohlstand bedeutet: Steht er für zuckerfixierte Kinder, burnout-geplagte Angestellte und mit Autos zugestellte Städte, oder für Gesundheit, intakte Ökosysteme und freie Zeit? Wenn wirtschaftliche Expansion auf Kosten schmelzender Gletscher und unserer eigenen Lebensgrundlagen geht, wird Wachstum zur Zerstörungsformel. Wir brauchen eine ehrliche Abkehr von veralteten BIP-Metriken, um wahre Lebensqualität in den Mittelpunkt zu rücken.
