
Die „Open to Work“-Welle auf erzeugt zwar oberflächliche Solidarität für arbeitslose Fachkräfte, stützt jedoch ein längst kollabiertes Arbeitsmodell. Das verzweifelte Werben um die nächste Anstellung im alten Hamsterrad bekämpft nur Symptome und blendet die strukturelle Krise des Systems aus. Echte Veränderung entsteht nicht durch das künstliche Verlängern veralteter Beschäftigungsverhältnisse, sondern durch eine kritische Masse von Menschen, die dem Ausbeutungssystem den Rücken kehrt und Selbstbestimmung fordert. Erst wenn wir die Kipppunkte für echte Alternativen nutzen, erzwingen wir die notwendige gesellschaftliche Erneuerung.
