
Großen staatlich geprüften Bildungsträgern geht es letztlich nicht um Fortschritt oder die Menschen vor Ort, sondern um die Kontrolle analoger Klassenbücher und Anwesenheitslisten für das Jobcenter. Führungskräfte fahren auf Kosten der Steuerzahlenden Hunderte Kilometer gefördert durch das Dienstwagenprivileg, um vor Ort Papierordner durchzublättern und Unterschriften zu prüfen – genau wie beim Militär, wo nur die reine physische Anwesenheit zählt. Dass wir selbst im Jahr 2026 nicht einmal eine digitale Version dieser bürokratischen Kontrollmechanismen hinbekommen haben, zeigt bitter: Der Leidensdruck im System ist offenbar immer noch nicht groß genug für echten Wandel.
