
Wer strukturelle Missstände in Großunternehmen oder Institutionen offen anspricht, wird heute zwar nicht mehr politisch im Gefängnis eingesperrt, erfährt aber oft subtile ökonomische Repressalien. Man verliert Aufträge, wird finanziell ausgegrenzt oder verliert den materiellen Spielraum. Aber dieses Risiko nehme ich bewusst in Kauf. Verglichen mit dem, was strukturell benachteiligte Menschen täglich an Diskriminierung und Schikane durchmachen, ist das kein echtes Opfer. Entwicklungen klar zu benennen ist kein Risiko, das man vermeiden sollte, sondern der notwendige Klärungsprozess auf dem Weg zu einem echten Team und einer tragfähigen Genossenschaft.
