
Ein gutes Team hat für mich vor allem eine Aufgabe: Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Potenziale bestmöglich zu entfalten. Aber das erfordert echte Beobachtungsgabe, Konzentration und die Fähigkeit, sich wirklich in die Perspektive der anderen Person hineinzudenken. Und genau hier liegt der Knackpunkt: Das geht nur, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Wer ständig mit den eigenen ungeklärten Baustellen, Ängsten oder der eigenen Orientierungslosigkeit kämpft, hat gar keine mentale Kapazität frei, um anderen aktiv zuzuhören oder sich auf sie einzulassen. Erst wenn ich für mich geklärt habe, wer ich bin und wo ich hinwill, entsteht der Freiraum, um andere Menschen wirklich auf eine gemeinsame Reise mitzunehmen.
