
In der DDR gab es reale politische Gründe, nicht offen zu sagen, was man denkt – aus Angst vor dem Staat. Heute schweigen die Menschen nicht mehr aus politischer Panik, sondern aus wirtschaftlicher. Sie ertragen Ausbeutung und toxische Chefs, weil das System ihnen eingeredet hat: „Lieber ein schlechter Job als gar kein Job.“ Diese ständige Zukunftsangst und das gegenseitige Misstrauen zersetzen eine offene Gesellschaft von innen heraus.
