
Für viele Menschen wirkt mein Format auf den ersten Blick ungewohnt oder gar fremd. Man hat uns Jahrzehnte lang eingeredet, Gedanken müssten perfekt aufbereitet, durchgegendert und PR-mäßig geschliffen sein, bevor man sie in die Öffentlichkeit trägt. Aber Gedanken besitzen Wert in dem Moment, in dem sie entstehen. Wer bei sich selbst anfängt und im eigenen Kopf radikal aufräumt, baut ein starkes inneres Magnetfeld auf. Das ist der einzige Weg, um aus den ausbeuterischen Logiken des Neoliberalismus auszusteigen. Wir ordnen uns nicht starren Machtstrukturen unter, sondern gestalten eine echte Soziokratie auf Augenhöhe. Echter Wandel beginnt immer beim Ich, wandert ins Wir und baut schließlich tragfähige, gerechte Strukturen.
