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„Der Faschismus entsteht immer aus einem Geist der Provinz, einem Mangel an Kenntnis der wahren Probleme und der Ablehnung der Menschen, sei es aus Faulheit, Vorurteilen, Habgier oder Ignoranz, um ihrem Leben eine tiefere Bedeutung zu verleihen. Schlimmer noch, sie prahlen mit ihrer Ignoranz und suchen Erfolg für sich selbst oder ihre Gruppe durch Anmaßung, unbegründete Behauptungen und falsche Darstellung guter Eigenschaften, statt an echte Fähigkeiten, Erfahrung oder kulturelle Reflexion zu appellieren. Faschismus kann nicht bekämpft werden, wenn wir nicht erkennen, dass er einfach die dumme, erbärmliche und frustrierte Seite von uns selbst ist, für die wir uns schämen müssen.“ – Federico Fellini: Im Gespräch mit Natalia Ginzburg.
Fellinis Worte holen das Grauen des Faschismus aus den Geschichtsbüchern direkt in den Spiegel unseres eigenen Alltags. Seine Analyse zwingt uns zu einer schmerzhaften Selbsterkenntnis: Ein bisschen Faschismus steckt in uns allen. Er ist kein fernes, abstraktes Monster, sondern die frustrierte, kleingeistige und erbärmliche Seite unseres eigenen Egos, die immer dann an Boden gewinnt, wenn wir den Weg des geringsten Widerstands gehen.
Entgegen der landläufigen Meinung sind es tatsächlich nicht primär offener Hass und lautstarke Hetze, die das Erstarken des Faschismus antreiben – sie sind lediglich die sichtbaren Symptome im Endstadium. Die wahren, tief liegenden Nährböden sind Gleichgültigkeit und Ignoranz. Es ist die geistige Faulheit, die Augen vor den realen, komplexen Problemen zu verschließen, und die Bereitschaft, sich in bequemen Vorurteilen und billigen Schwarz-Weiß-Narrativen einzurichten.
Wenn Menschen aus Ignoranz wegschauen, wenn sie wegssehen, weil es sie scheinbar nicht betrifft, überlassen sie den Blendern und Demagogen kampflos die Bühne.
Diesem schleichenden Gift der Ignoranz und der Passivität begegnen wir nicht mit moralischen Zeigefingern, sondern mit einer unkaputtbaren, emanzipatorischen Gegenstruktur. Im Herbst gründen wir die erste feministische und women-owned Genossenschaft für Empathie und Technologie in Ostdeutschland: das UNO.TEAM. Wir überlassen den Raum nicht den patriarchalen Machtstrukturen, sondern bauen ein greifbares Ökosystem auf, das Frauen exakt den sicheren Rahmen bietet, den sie benötigen, um ihre Kreativität und unantastbare Einzigartigkeit voll zu entfalten.
In einer Region, in der es aufgrund historischer und wirtschaftlicher Hürden bisher nur einer verschwindend kleinen Minderheit von unter 2 Prozent der Frauen gelingt, die Einkommensstufe für einen echten, schnellen Vermögensaufbau aus eigener Kraft zu erreichen, brechen wir diese gläserne Decke kollektiv auf. Über die Genossenschaft organisieren wir die wirtschaftliche und technologische Unabhängigkeit von Frauen selbst. Durch die gemeinsame Bündelung von Ressourcen und den gemeinschaftlichen Vermögensaufbau schaffen wir finanzielle Souveränität.
Denn finanzielle Unabhängigkeit ist die Grundvoraussetzung für politische Wirksamkeit. Erst wenn Frauen nicht mehr im neoliberalen Ausbeutungsapparat um das pure wirtschaftliche Überleben kämpfen müssen, erlangen sie die Kraft und das systemische Gewicht, um die Politik spürbar zu beeinflussen. Mit dieser kollektiven Macht verändern sie die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft aktiv, um bessere, gerechtere Lebensbedingungen durchzusetzen – für sich selbst, für ihre Community und vor allem für eine sichere, lebenswerte Zukunft ihrer Kinder.


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„Der Faschismus entsteht immer aus einem Geist der Provinz, einem Mangel an Kenntnis der wahren Probleme und der Ablehnung der Menschen, sei es aus Faulheit, Vorurteilen, Habgier oder Ignoranz, um ihrem Leben eine tiefere Bedeutung zu verleihen. Schlimmer noch, sie prahlen mit ihrer Ignoranz und suchen Erfolg für sich selbst oder ihre Gruppe durch Anmaßung, unbegründete Behauptungen und falsche Darstellung guter Eigenschaften, statt an echte Fähigkeiten, Erfahrung oder kulturelle Reflexion zu appellieren. Faschismus kann nicht bekämpft werden, wenn wir nicht erkennen, dass er einfach die dumme, erbärmliche und frustrierte Seite von uns selbst ist, für die wir uns schämen müssen.“ – Federico Fellini: Im Gespräch mit Natalia Ginzburg.
Fellinis Worte holen das Grauen des Faschismus aus den Geschichtsbüchern direkt in den Spiegel unseres eigenen Alltags. Seine Analyse zwingt uns zu einer schmerzhaften Selbsterkenntnis: Ein bisschen Faschismus steckt in uns allen. Er ist kein fernes, abstraktes Monster, sondern die frustrierte, kleingeistige und erbärmliche Seite unseres eigenen Egos, die immer dann an Boden gewinnt, wenn wir den Weg des geringsten Widerstands gehen.
Entgegen der landläufigen Meinung sind es tatsächlich nicht primär offener Hass und lautstarke Hetze, die das Erstarken des Faschismus antreiben – sie sind lediglich die sichtbaren Symptome im Endstadium. Die wahren, tief liegenden Nährböden sind Gleichgültigkeit und Ignoranz. Es ist die geistige Faulheit, die Augen vor den realen, komplexen Problemen zu verschließen, und die Bereitschaft, sich in bequemen Vorurteilen und billigen Schwarz-Weiß-Narrativen einzurichten.
Wenn Menschen aus Ignoranz wegschauen, wenn sie wegssehen, weil es sie scheinbar nicht betrifft, überlassen sie den Blendern und Demagogen kampflos die Bühne.
Diesem schleichenden Gift der Ignoranz und der Passivität begegnen wir nicht mit moralischen Zeigefingern, sondern mit einer unkaputtbaren, emanzipatorischen Gegenstruktur. Im Herbst gründen wir die erste feministische und women-owned Genossenschaft für Empathie und Technologie in Ostdeutschland: das UNO.TEAM. Wir überlassen den Raum nicht den patriarchalen Machtstrukturen, sondern bauen ein greifbares Ökosystem auf, das Frauen exakt den sicheren Rahmen bietet, den sie benötigen, um ihre Kreativität und unantastbare Einzigartigkeit voll zu entfalten.
In einer Region, in der es aufgrund historischer und wirtschaftlicher Hürden bisher nur einer verschwindend kleinen Minderheit von unter 2 Prozent der Frauen gelingt, die Einkommensstufe für einen echten, schnellen Vermögensaufbau aus eigener Kraft zu erreichen, brechen wir diese gläserne Decke kollektiv auf. Über die Genossenschaft organisieren wir die wirtschaftliche und technologische Unabhängigkeit von Frauen selbst. Durch die gemeinsame Bündelung von Ressourcen und den gemeinschaftlichen Vermögensaufbau schaffen wir finanzielle Souveränität.
Denn finanzielle Unabhängigkeit ist die Grundvoraussetzung für politische Wirksamkeit. Erst wenn Frauen nicht mehr im neoliberalen Ausbeutungsapparat um das pure wirtschaftliche Überleben kämpfen müssen, erlangen sie die Kraft und das systemische Gewicht, um die Politik spürbar zu beeinflussen. Mit dieser kollektiven Macht verändern sie die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft aktiv, um bessere, gerechtere Lebensbedingungen durchzusetzen – für sich selbst, für ihre Community und vor allem für eine sichere, lebenswerte Zukunft ihrer Kinder.
